Regelzone

Das deutsche Stromnetz ist in vier große Regelzonen eingeteilt. Eine Regelzone ist die kleinste Einheit mit einer Frequenz-Leistungsregelung, die autonom betrieben werden kann. Der Regelzonenverantwortliche wird auch Übertragungsnetzbetreiber genannt. Für einen sicheren und reibungslosen Netzbetrieb muss das Gleichgewicht zwischen Energieeinspeisung und -abnahme gewahrt werden. Ist das Gleichgewicht gestört, ergeben sich unweigerlich Änderungen der Netzfrequenz.

Die in einem vorgegebenen Toleranzbereich konstante Netzfrequenz stellt die Grundlage einer gesicherten Energieversorgung dar. Bei einer Störung ist der Einsatz von aufeinander abgestimmten Mechanismen, wie der Primär- und Sekundärregelung oder Minutenreserve, zur Frequenzhaltung erforderlich.