Minutenreserve

Bei der Minutenreserve (Tertiärregelung) wird zwischen negativer und positiver Regelenergie unterschieden. Dafür werden kurzfristig regelfähige Kraftwerke wie Pumpspeicherkraftwerke, Steinkohlekraftwerke oder Gasturbinen eingesetzt. Diese haben dann innerhalb von maximal 15 Minuten die bereitgestellte Leistung zu liefern. Der Übertragungsnetzbetreiber beschafft Leistungsreserven über ein Auktionsverfahren und aktiviert diese, wenn die Summe der tatsächlichen Netzlast von der Summe der tatsächlichen Erzeugung abweicht.